Der Kenzan, auf Deutsch auch Blumenigel, ist ein kleiner schwerer Block mit vielen senkrechten Spitzen, entstanden in der japanischen Blumenkunst. Man legt ihn auf den Boden einer flachen, mit Wasser gefüllten Schale und steckt die Stiele zwischen die Spitzen. Zusammen mit Drahtgeflecht, das in Vasen und Gestellen geformt wird, ist er eines der wichtigsten Werkzeuge für alle, die ohne Steckschaum arbeiten.
Er hat zwei Vorteile: Er hält jahrelang und die Blumen stehen im Wasser, was die Wasserversorgung auch im Sommer unterstützt. Sehr weit ausladende Formen sind damit aber schwerer. Der Ratgeber zu nachhaltigem Blumenschmuck vergleicht ihn mit anderen Techniken; der zur Sommerhochzeit erklärt, warum Wasser bei Hitze zählt; in Floristik-Workshops gehört er oft zum gestellten Werkzeug.
Was ihr fragen solltet: welche Techniken ohne Steckschaum der Flower Designer nutzt und für welche Stücke.