Der Wasserfallstrauß hat einen kompakten Mittelteil und eine Schleppe, die vor dem Kleid herabfällt. Er wird mit Blumen und Grün mit biegsamen Stielen oder mit angedrahteten Blüten gearbeitet und braucht deshalb mehr Arbeitszeit als ein runder Strauß. Man sieht ihn oft zu schlichten, geraden Kleidern und bei Trauungen in großen Kirchen.
Das Gewicht zählt: Ist er lang und üppig, sollte die Braut ihn vorher in der Hand halten, auch für die Fotos. Der Ratgeber zum Brautstrauß vergleicht ihn mit anderen Formen; der zu den Kosten eines Brautstraußes erklärt, warum er meist im oberen Preisbereich liegt. Auf dem Brauttisch kann ein Gesteck in Wasserfallform über die Tischkante fallen: mehr dazu im Ratgeber zum Brauttisch.
Was ihr fragen solltet: wie lang er wird, wie viel er wiegt, wie er einige Stunden ohne Wasser übersteht. Denkt daran, dass ein großer Strauß auf Fotos einen Teil des Kleides verdeckt: das erklärt Blumen und Hochzeitsfotografie.
